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HPL - Zukunftsstoff oder

Bereits früh nach der Entwicklung der ersten Kunstharze entdeckte man, dass sich diese hervorragend dazu eignen, preiswerte Materialien wie Papier, Pappe oder Textilfasern zu flachen Platten zu pressen, die sich wiederum gut zu dickeren Laminaten verarbeiten ließen.

Dazu werden mehrere mit Melamin- und Phenol-Harz getränkte Papiere unter Druck und Temperatur miteinander und mit einer Deckschicht verpresst. Diese Baustoffe sind als HPL (kurz für High Pressure Laminate) bekannt, werden aber auch mit den Markennamen wie Dekodur, Duropal, Resopal, FunderMax oder Sprelacart benannt. Durch die Verwendung hitzebeständiger Harze halten die fertigen Platten auch hohen Temperaturen (z. B. durch Zigarettenglut und heiße Topfböden) kurzzeitig stand, ohne Schaden zu nehmen. Die Oberflächen sind leicht zu pflegen und zu reinigen, lichtbeständig sowie geruchsneutral und unempfindlich gegen Alkohol, organische Lösemittel und Wasser.

HPL ist wegen der Kratzfestigkeit und der Vielfalt, die durch verschiedene bedruckte Papiere erzeugt werden kann, in vielen Produkten des täglichen Lebens verarbeitet. Tischplatten, Türblätter, Möbel und Küchenplatten sind nur einige der häufigen Anwendungen. Wenn es auf eine hohe Stoßfestigkeit nicht ankommt, oder die Beschichtung den Konturen des Materials folgend soll, können Trägerplatten mit einer Direktbeschichtung versehen werden. Dann werden beispielsweise zwei mit Melaminharz imprägnierte Papiere oder ein sogenannter Finishfilm direkt mit dem Trägermaterial verpresst.

 

Auch im Außenbereich können HPL-Platten zum Einsatz kommen, wie das Bild darunter zeigt.

Gerade wenn es um eine vandalismussichere und attraktive Gestaltung von Stadtplätzen geht, kommen die Vorzüge der HPL-Platten zum Vorschein. Erhältlich sind sie in allen Variationen und Farben.

In den Köpfen der Planer?

HPL-Platten kannte ich vorerst nur aus dem Architekturbereich zur Fassadenverkleidung. Mittlerweile sehe ich sie allerdings immer öfter in der Außengestaltung - überwiegend als Ersatz für Sitzauflagen.

Während etlicher Materialkunde-Vorlesungen kam eine solche Alternative nicht vor - Beton, Holz, Stein - aber keine Kunststoffe... Schade eigentlich, denn Kunststoffe finden sich doch heutzutage überall! - als Verpackungen von Lebensmitteln, in der Medizintechnik, selbst als Protesen von Körperteilen.

Also warum nicht öfter einmal etwas "Neues Altes" ausprobieren und vorstellen?!

 

Habt ihr auch noch so "alte Schätze" auf Lager? Schreibt mir doch einfach.

 

Grüße

 

 

2 Kommentare 9.4.14 13:14, kommentieren

Buchtipp

Unscheinbar, doch wirkungsvoll.


 

Wer sich gern von wild anmutenden Gärten und Wäldchen in eine Traumwelt von Elfen und mystischen Wesen entführen lassen möchte, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen. (Trotz Englisch, angenehm zu lesen)

Ich war überrascht, wie einprägsam und entspannend die enthaltenen Fotografien sind.

3.4.14 02:21, kommentieren

Andere Winkel

 Eine schöne Arbeit - schräg, doch dennoch mit Wohlfühlcharakter ;-)

 


 

3.4.14 02:07, kommentieren

Gras soll Unkraut sein?...

Lang, grün, meist mit unscheinbarer Blüte - so sehen wir oftmals Gras...

Doch dieses Gewächs hat es in sich. Zahlreiche Formen, Farben und Variationen gibt es jeden Tag neu zu entdecken und auch Kenner finden Neues.

 

Im Schwabenland kennt man Gras in zweierlei Formen: Zum einen gibts da den haustypischen Rasen, der allwöchentlich mit der Nagelschere in mühevoller Kleinstarbeit bearbeitet wird oder die Variante Gras als ungeliebtes Unkraut, welches sich stets neue Wege in die Beete der Besitzer sucht - doch "Gras" ist nicht gleich Gras und kann ganz schön viel.

In meiner Zeit als junge Planerin bin auch ich immer wieder überrascht wie viel man doch mit ein bisschen "Gras" erreichen kann.

Lasst uns doch mal einen kleinen Ausflug an die Ostsee machen - weiche Sanddünen und das Rauschen der Wellen geben eine leichte und angenehme Atmosphäre preis. Eine zarte Meeresbrise weht uns um die Nase und im Wind wiegen sanft die heimischen Gräser... Allein wenn ich an die federleichten Graslandschaften denke, macht sich in mir ein Gefühl von Urlaub und Entspannung breit.

Irgendwann einmal - wenn ich groß bin *lach* - möchte ich morgens aufwachen, aus meinem riesigen Fenster schauen und die im Wind sanft wiegenden Gräser meines Dachgartens in aller Ruhe beobachten können. Dachgärten an sich sind schon super, doch mit dem Zusatz einer so stimmungsvollen Bepflanzung erst recht!

 

Ich möchte  euch noch zwei kleine Bespiele dazu vorstellen:

Vielleicht konnte ich euch ja bereits in wenigen Zügen von der neuen Bedeutung der Gräser in Garten und Landschaftsarchitektur berichten und begeistern... Für mich ist Gras in keinster Weise nur Unkraut - ich liebe die Vielfalt dieses unscheinbaren Gewächses und seine unzähligen Einsatzmöglichkeiten.

 

Bald gibts mehr von mir und meinem Grünzeug ;-)

19.3.14 23:04, kommentieren

Entwerfen kommt von Verwerfen

Vorab einfach mal eine Geschichte aus meiner Studienzeit.

Ich saß wochenlang ohne zündende Idee an einem Entwurf als mein damaliger Professor zu mir meinte: "Schnappen Sie sich eine Flasche Wein und eine Packung Teelichter, Skizzenblock und viele bunte Stifte und Sie werden sehen, sobald die Flasche leer ist, haben Sie einen äußerst gehaltvollen Entwurf."

Wer hätte gedacht, dass ich ohne Wein einen vorzeigewürdigen Entwurf zustande bringe. Manchmal gehen einem die Ideen nie aus und manchmal entwickelt sich einfach nichts. Entwerfen kommt vom Verwerfen - das war eine Weisheit, die es in sich hat.

Bei mir ists oft weniger das Verwerfen als das Wegwerfen. Skizze fertig? - ab damit in den Müll. Hin und wieder bin ich am Perspektivenzeichnen und bekomme diese Fluchten einfach ned hin... Da fließt ein Papier nach dem anderen in den Korb - ich könnte Basketballspieler werden bei meiner Treffsicherheit ;-)

So schauen meine kläglichen Versuche aus:

 

Gut, dass ich momentan in einer sehr kreativen Phase bin ;-) So kreativ, dass ich vorgestern Nacht aufwachte und mir überlegte, ob ich nicht mal aus Socken Vasen zaubern könnte... *lach* Wem fällt denn nachts so ein Quatsch ein?!

Meine spontane Idee war es, die Socken in Kleister einzulegen und über einer Flasche zu trocknen - man sollte es wirklich mal probieren :-P 

Nach einer Google-Suche nach Vase aus Socken fand ich diese süße Variation:

Eigentlich ganz witzig die kleinen :-) Da fällt mir ein, dass ichs chon seit Ewigkeiten nicht mehr gestrickt habe... sollte ich mal wieder machen.

 

So chaotisch ich hin und wieder veranlagt bin, schaut mein Arbeitsplatz im kreativen Findungsprozess auch aus - Stifte über Stifte, Transparente über Transparente und ganz ganz viele Skizzchen... zuletzt schaut das Ergebnis meiner Arbeit dennoch recht ordentlich aus - seht selbst:


 Wenn ihr wüsstet wie viele Ideen und Konzepte für ein einziges Gärtchen draufgegangen sind :-P

Meine Nerven sind hingegen alle noch da - zeichnen ist wie Wein trinken - Genuss nur ohne Alkohol - manchmal auch in einer Art Rausch...

 

Bis bald!

 

18.3.14 23:37, kommentieren

...ein Hauch von Gartenarchitektur

 

der pure Genuss im Freien - ein Lob an den Schöpfer dieser Schönheit

2 Kommentare 13.3.14 23:28, kommentieren

Frühlingserwachen - von der Zwiebel zum aufgeblühten Ding

Ein super schöner Tag war heute - 21°C und strahlender Sonnenschein...

Da ließ sich jede Pause in der Arbeit in vollen Zügen geniessen. Also ich hab jetzt nicht NUR Pausen gemacht, gschafft hats Mädle au ;-)

Mein Job bestand an jenem Donnerstag aus "Büro-hüten", weil wieder alle ausgeflogen waren. Kaum ist's Büro leer, schellt das Telefon am laufenden Band... ich trau mich endlich dran zu gehen und siehe da - mit mir reden immer nur nette Menschen :-)

Je öfter ich dort arbeiten bin, umso weniger möchte ich dort wieder weg. Ihr könnt euch nicht vorstellen wie wunderbar es ist, wenn man sich jeden einzelnen Tag auf die Arbeit freut. Lotto spielen wäre bei mir überflüssig, denn den 6er hab ich schon :-D

Ich liebe das was ich mache. Umso schöner ist es, wenn das auch noch geschätzt wird. Früher hätt's zu mir geheißen: "Mädle, du bisch no grea hender de Leffl, do ka mer no nix wissa..." (Deutsch: Du bist noch zu jung und unerfahren als dass du was wissen könntest..." So direkt nach dem Studium kommt man sich ziemlich unbeholfen vor. Jede Entscheidung wird hinterfragt, verschiedenste Meinungen erfragt und so ziemlich alles kritisch beäugt.

Manchmal ist es etwas merkwürdig... ich erledige eine Aufgabe - einfach so wie ich's mir denke - in 90% der Fälle sind meine Ideen und Ergebnisse Volltreffer... wie ihr sicher bemerkt habt, ich traue solchen Geschichten nicht ganz. Ich könnte einfach zufrieden sein, mich auf meinen Lorbeeren ausruhen, doch das bin nicht ich - stetig auf der Suche nach neuen Herausforderungen, Abenteuern und vorallem Fehlern.

Das muss ich eben noch lernen ;-) Locker flockig lässig sein

 

... eine Blume, die mich beschreibt...

Fritillaria meleagris  - Schachbrettblume

 

Der Frühling kann kommen - ich bin bereit :-D

13.3.14 22:46, kommentieren

Schöner Wohnen? Nein, schöner Reisen ;-)

 

...BMW stellt Getränkehalter her?

Ist das nicht ein Blumenhalter ;-) ??!

 

 

Ich würd mal sagen, so lässt sich die Gutschiererei ertragen <3

12.3.14 00:04, kommentieren

Mann? PC? Oder doch Botox?

"Was ist denn jetzt los?", denkt ihr euch sicherlich. Ihr werdet schon sehen, dass alle drei Gemeinsamkeiten haben ;-)

 

Ich fang mal ganz am Anfang an:

Heute morgen war wieder das reinste Chaos auf der Strasse. Man konnte gerade meinen, dass alle Garagen auf einmal aufgegangen wären, so viele Autos waren unterwegs. Das Schlauchen hatte in der Früh gemeint früher als sonst losfahren zu müssen und kam nach Ewigkeiten prompt später am Zielort an als am Tag davor...da gibt man sich Mühe bald anzufangen und dann sowas -.-

Wie auch immer... es wundert mich rückblickend nicht, dass der weitere Tagesverlauf wenig positive Veränderung zeigte.

Wenn mich an solchen Tagen etwas aufheitert, so ist es meine Arbeit - ein sehr kreativer Beruf mit viel Hang zu Pflanzen und Blumen. Allein die Tatsache im richtigen Beruf gelandet zu sein, müsste ein zufriedenes Lächeln zaubern können...

Doch heute war einiges anders. Ich arbeitete den ganzen Tag mit meinem absoluten Lieblingsprogramm, Photoshop. Ein super Teil - TOP! :-))) Doch schnell waren die Kapazitäten des Rechners erschöpft und das Drama begann... Mein Rechner ist in keinster Weise langsam oder alt - ich liebe mein Baby <3 - aber er mochte mich an einem sonnigen Dienstag im März einfach mal gar nicht...

Wer schon mal mit solchen Grafikprogrammen rumhantiert hat, kennt die Problematik. Meist ist das auch nicht schlimm...außer man ist gerade mal am Anfang vom Projekt -.-

"Diese Aktion kann nicht ausgeführt werden. Zu wenig RAM." - bei jenen Sätzen stehen mir die Haare zu Berge. Da hilft nur eins -> Neustart :-(

Liebe Leute, ich hab heute nicht mehr zählen können wie oft ich die S****Kiste neu gestartet habe... Nach der Aktion müsste ich schon wie ne 100-jährige Frau aussehen ;-)

 

Genug gewettert zum Thema PC, jetzt kommt das Kapitel Mann:

Manche sind kompliziert, manche einfach und wieder andere einfältig. Ich möchte keine langen Reden schwingen - ich hab mich verkracht -.-

Er versteht mich nicht, ich ihn nicht und wie es so ist, die Lösung liegt noch in weiter Ferne. Eigentlich wollte ich nicht streiten, nahm mich zurück, weils mir ab und an viel zu doof ist mich über alles und jeden aufzuregen - irgendwie hats nicht funktioniert :-(

Eins folgte aufs andere... ZOFF - und warum?

Ein Mann weiß stets alles besser, ist immer im Recht, muss sich nie rechtfertigen und kann sich immer alles rausnehmen..... *nerv*

"More drama baby. More drama, please.", liegt mir in den Ohren ^^

 

Das Resultat des niederschmetternden Tages:

Was haben Männer, PCs und Botox gemeinsam?

 ---> Sie sind das reinste Nervengift ;-)

 

 

Ich wünsch euch eine erholsame Nacht!

Bis dann <3

 

Tipp:


 

Bitte niemand böse nehmen, trifft ja nicht auf alle zu *knutsch*

 

 

11.3.14 23:40, kommentieren

Altes und neues...

Zur Geschichte von vorgestern...

Meine Eltern hatten eine neue Duschstange gekauft, die mein Freund montierte. Beim Wasser-aufdrehen geschah das Malheur: wir standen alle unter Wasser, weil die Konstruktion doch nicht so dicht war *lach*

 

Gestern wars dann eigentlich wieder einmal ganz ruhig. Der Muskelkater nahm sich den verdienten Urlaub und ich konnte die neue Woche ganz frisch beginnen.

Wie jede Woche war der Montagmorgen von Stau, Stau und nochmals Stau geprägt, was die anfängliche gute Laune leicht trübte. Doch dank des anstehenden Laufschuhkaufs war der Tag gerettet *jippih*

Papa, Freund und ich machten uns also gegen Abend auf den Weg zum richtigen Laufschuh... ich hätte niemals gedacht, dass man das Studieren kann?! Der junge Burschi von Verkäufer war überraschend kompetent und fand für mich das passende Paar 

Schuhe ohne Socken ging dann laut Papi auch nicht, so wurde der kleine Schuhkauf zur reinsten "Shopping-Olympiade" ;-) Wobei ich ganz froh war als die Prozedur beendet war...

Hier meine neuen Süßen Trainer ;-)

----> jetzt kanns losgehen :-)

11.3.14 22:44, kommentieren